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Trauben bei den Erwachsenen hängen für TVR zu hoch

Trauben bei den Erwachsenen hängen für TVR zu hoch

Süddeutsche Leichtathletik-Hallenmeisterschaften: Espen Wick verpasst Endlauf

Kalbach, 04./05. Februar 2017 – In Abwesenheit des starken TVR-Laufteams mussten die (bis auf Hürdensprinter Espen Wick in der höheren Altersklassen startenden) Leichtathleten des TV Rendel bei den Süddeutschen Hallenmeisterschaften in der Leichtathletik-Halle Kalbach die Urkundenplätze erwartungsgemäß anderen überlassen.

Mit Marc Tortell und Lorena Keil, die sich bereits in der Vorbereitung für die Bahnsaison befinden sowie der verletzten Gina-Marielle Schürg fehlten die Medaillengaranten aus dem Rendeler Laufbereich. Da Süddeutsche Leichtathletik-Meisterschaften in der Halle zudem nur für Erwachsene und die U18-Altersklasse angeboten werden, fanden sich Stabhochsprung-As Verena Roth (U20) und die weibliche U20-Staffel in ungewohnter Gesellschaft wieder. Schon ein Blick auf die Meldelisten sorgte im Vorfeld dann auch für gedämpfte Erwartungen im Rendeler Lager.

Auch der U20-Hessenmeisterin von 2016, Verena Roth, war klar, dass sie in Kalbach schon (Hallen-)Bestleistung springen musste, um bei den Erwachsenen unter die besten Acht zu kommen und damit das Ticket für die Siegerehrung zu lösen. Dass ihr dies mit 3,30 m, im dritten Versuch gemeistert, auch gelang, gehört zu den positiven Meldungen aus Rendeler Sicht. Doch leider tat ihr die Konkurrenz aus Ulm, Zweibrücken, Fürth oder Mannheim nicht den Gefallen, wesentlich zu schwächeln – mehr als Rang 9 war am Ende für die Abiturientin nicht drin.

Den zweiten Start an diesem Wochenende hatte Verena als Startläuferin der Rendeler 4x200m-Staffel, in der mit Lorina Zapf eine weitere U20-Athletin und mit den 15-jährigen Lara Tortell und Laura Schulte sogar zwei U18-Athletinnen standen. Vor drei Wochen hatte die junge Mannschaft bei den U20-Hessenmeisterschaften in Hanau überraschend die Bronzemedaille gewonnen – das stand auf süddeutscher Ebene und Erwachsenen-Niveau natürlich nicht zur Debatte. Stattdessen schielten die vier nicht ganz zu Unrecht auf die Qualifikationsnorm für die Deutschen Jugendmeisterschaften in Sindelfingen von 1:48,00 min., die sie bei ihrem Parforce-Ritt in Hanau nur eine knappe halbe Sekunde verfehlt hatten. Eine knappe halbe Sekunde, die sie auch diesmal hinter der „Schallgrenze“ entfernt blieben: Trotz beherztem Lauf reichte es am Ende „nur“ zu 1:48,65 min. und Rang 10 im Endklassement. Statt dem begehrten Startplatz für die Deutschen winkt nun dafür ein freies Wochenende. Was nicht für Lara Tortell gilt, die dort über ihre Paradedisziplin 800m bereits qualifiziert ist.

Am Endlauf zumindest schnuppern durfte in Kalbach Sprinter Espen Wick, fehlten ihm im 60m-Hürdenlauf nur eine Winzigkeit von 2 Hundertstelsekunden für den Sprung unter die besten Acht Südhessens. Mit 8,51 s, seiner drittbesten bislang erzielten Zeit, landete Espen leicht unzufrieden auf Rang 9.

vom 06.02.2017