M1 schließt Zweitliga-Saison auf Platz 4 ab

27.09.2026, Starker Rückrunde entschädigt Rendeler Faustballer

Der TV Rendel blickt auf eine umkämpfte und ausgeglichene Feldsaison 2026 in der 2. Bundesliga zurück. Die erste Männermannschaft sichert sich am Ende mit ausgewogenen 16:16 Punkten und 30:27 Sätzen doch noch den 4. Tabellenplatz.

Dabei verlief der Saisonauftakt in Dieburg denkbar holprig. Sowohl gegen den Gastgeber TV Dieburg (0:3) als auch gegen den FBC Offenburg (0:3) blieben die Wetterauer hinter den Erwartungen und ohne Satzgewinn. Am 2. Spieltag in Waibstadt forde der TVR zwar den späteren Meister TV Wünschmichelbach beim 0:3 im ersten Satz (10:12) heraus und holte gegen den TV Waibstadt den ersten Satzgewinn der Saison, musste sich jedoch mit 1:3 geschlagen geben und zeigte erneut keine gute Leistung.
Beim ersten Heimspiel am 3. Spieltag gelang nach einer 0:3-Niederlage gegen Käfertal 2 endlich der erste Befreiungsschlag. Gegen den Vizemeister und stark eingeschätzten TSV Karlsdorf feierte Rendel mit 3:0 den ersten Saisonsieg. Am 4. Spieltag in Oppau unterlag der TVR im Fünf-Satz-Krimi knapp mit 2:3 gegen den TB Oppau, setzte sich aber anschließend mit 3:1 gegen den TV Völklingen durch.
Zum Rückrundenstart revanchierte sich der TVR in Offenburg mit zwei glatten 3:0-Erfolgen gegen den FBC Offenburg und den TV Dieburg und meldete sich zurück. Den spielerischen Höhepunkt markierte der 6. Spieltag in Karlsdorf: Nach einem 3:0-Sieg über Käfertal 2 bewies die M1 gegen Karlsdorf Moral, drehte einen 0:2-Satzrückstand und siegte nach abgewehrtem Matchball mit Ergebnissen von 14:12 und 11:9 in den letzten beiden Sätzen mit 3:2.
Am 7. Spieltag forderte der TVR in Wünschmichelbach dem späteren Meister beim 2:3 im finalen Satz (9:11) alles ab, ehe gegen starke Waibstädter eine 1:3-Niederlage folgte. Den krönenden Abschluss feierte das Team schließlich vor heimischem Publikum: Am letzten Spieltag sicherten sich die Wetterauer dank zwei 3:0 Siegen gegen den TB Oppau und den TV Völklingen den 4. Platz in der Tabelle.
Den Trend aus der Rückrunde möchte die erste Männermannschaft möglichst in den November mitnehmen, wenn die 2. Bundesliga in die Hallenrunde startet.

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